Stadtverordnetenversammlung #21 – JO-Ergänzungsantrag abgelehnt

In der heutigen Stadtverordnetenversammlung sind wir mit einem Ergänzungsantrag zum SPD-Antrag “Gleichwertigkeit von beruflicher und schulischer Bildung – Eltern informieren” vertreten.

Der SPD-Antrag sieht vor, dass der Magistrat zusammen mit der IHK, der Handwerkskammer und den beruflichen Schulen ein Projekt entwickelt, das Eltern von Grundschulkindern die Bandbreite an verschiedenen Berufen aufzeigt und sie über die Perspektiven der verschiedenen Schulabschlüsse informiert (zum Antrag: https://tinyurl.com/yc364s77).

Mit dem Inhalt des SPD-Antrages sympathisieren wir als JO, da wir bereits in unserem Wahlprogramm zur Kommunalwahl etwas Ähnliches forderten. Statt der Elterninformation fokussierten wir uns in unserem Wahlprogramm auf ein Berufsinformationsprogramm, dass Schülern die Perspektiven der verschiedenen Schulabschlüsse aufzeigt, ihnen von Klasse 4 an ein breites Spektrum an Berufen vor Augen führt und für ein höheres Maß an verpflichtender Berufsinformation sorgt.

Aus unserer Berufsinformationsprogrammidee nahmen wir also das Element der praktischen Berufsvorstellung heraus und formulierten dazu einen Ergänzungsantrag.

Per Ergänzungsantrag forderten wir, dass die im SPD-Antrag benannten Akteure eruieren sollen, inwieweit Grundschülern bereits vor dem Übergang in die weiterführende Schule auf spielerische/interaktive Weise ein Kennenlernen von z.B. Berufen des Handwerks ermöglicht werden kann.

Unser Ergänzungsantrag beruht dementsprechend auf folgendem Teilsatz unseres Wahlprogramms: “Das Berufsinformationsprogramm sollte mit der 4. Klasse starten. Im Grundschulalter können den Kindern die Berufe des Handwerks spielerisch näher gebracht werden[…].“

In seiner Rede erklärt unser JO-Stadtverordneter Dominik Imeraj unter anderem, dass wir uns die Umsetzung unseres Antragwillens in der Form einer Berufskennenlernwoche für Viertklässler vorstellen, im Rahmen derer den Schülern auf spielerische/kindgerechte Weise die Chance geboten wird ein erstes Gespür für die verschiedenen Handwerksberufe zu bekommen.

Letztlich werden unser Ergänzungsantrag und der Ursprungsantrag der SPD mehrheitlich abgelehnt. Von Seiten der Koalitionsredner hört man heraus, dass in Sachen Berufsinformation ihrer Ansicht nach kein Handlungsbedarf besteht.