Stadtverordnetenversammlung #16 - JO pro Antrag zur Kostenübernahme des landesweiten Schülertickets

In der heutigen Stadtverordnetenversammlung wartet die SPD mit einem Antrag auf, dessen Idee sich in ähnlicher Form auch in unserem Wahlprogramm wiederfindet.

Die SPD fordert in ihrem Antrag die „Kostenübernahme für das landesweite Schülerticket für alle Schüler-/innen“ (https://tinyurl.com/yb65ykk8), dass sich der Offenbacher Magistrat gegenüber der hessischen Landesregierung für eine Fahrtkostenrückerstattung für zumindest alle Schüler der Klassen 5-10 einsetzt, unabhängig von der Entfernung zwischen Schule und Wohnort.

In seiner Rede zu diesem Antrag sprach unser JO-Stadtverordneter Dominik Imeraj aus der Perspektive eines ehemaligen Offenbacher Schülers, dessen Eltern über kein Auto verfügten und dessen Familie zu nah an der weiterführenden Schule wohnte, um die CleverCard zurückerstattet zu bekommen.

„[…]Meine Schülerjahreskarte nutzte ich hauptsächlich für den Schulweg, den Weg zum Badmintonverein, zu Sitzungen des Kinder- und Jugendparlamentes und um Freunde im Stadtgebiet zu besuchen.

Hätten sich meine Eltern die Schülerjahreskarte nicht leisten können, wäre mein Aktionsradius in der Freizeit nicht so groß gewesen, wie er letztlich durch die CleverCard war.

Die Frage: 365 Euro mehr oder weniger in der Haushaltskasse?, ist für viele Familien elementar! 365 Euro entsprechen z.B. je nach Offenbacher Fußballverein dem 3-4 fachen jährlichen Jugendmitgliedsbeitrag. Ergo: Je mehr Geld Familien zur Verfügung steht, umso mehr kann in die Interessen der Kinder investiert werden.

Alle meine aufgezählten Freizeitaktivitäten zähle ich zum Thema Bildung und generell dem Erwerb von Sozialkompetenz hinzu.

Egal ob Sportverein, Kinder- und Jugendparlament oder das Treffen mit Freunden, alles hat mich als Mensch geprägt.

Übertragen auf die heutigen Schülerinnen und Schüler ist mein Standpunkt klar:

Es sollte allen Schülerinnen und Schüler, durch die Rückerstattung der Fahrtkosten ermöglicht werden, mit Hilfe des ÖPNV zu ihren schulischen- und vor allem außerschulischen Aktivitäten zu gelangen, vollkommen unabhängig davon wie nah sie an ihrer Schule wohnen. […].“

Während der Großteil der Opposition für den SPD-Antrag stimmt, wird er letztlich jedoch durch die Koalitionsmehrheit abgeschmettert.