JO-Stadtverordneter zu Gast bei der Vorstellung des Offenbacher Nahverkehrsplans 2018-2022

Eine Zusammenfassung zu meinem heutigen Besuch bei der Vorstellung des Nahverkehrsplans im Ostpol:

- Der vorausgehende Bürgerworkshop im Jahr 2016 brachte 53 (Verbesserungs-)Vorschläge für den Nahverkehrsplan 2018-2022 hervor. Nach Prüfung wurden 30 Vorschläge berücksichtigt, währenddessen bei den anderen 23 Vorschlägen laut Fachleuten kein Handlungsbedarf besteht. Der gestern präsentierte Entwurf des Nahverkehrsplans steht erst endgültig fest, wenn die Offenbacher Stadtverordnetenversammlung ihn im Herbst 2017 verabschiedet.

Der Nahverkehrsplan 2018-2022 umfasst u.a. folgende Veränderungen:

- Ausweitung des Bedienungszeitraumes bis 2 Uhr nachts

- 15 Minutentakt in der Zeit zwischen 20-22 Uhr

- Taktverdichtung 101 in der Hauptnachfragezeit (variiert von Buslinie zu Buslinie) auf 7,5 Min. im Fahrkorridor Bürgel- City

- Taktverdichtung der Linien 104 und 105 in der Hauptnachfragezeit auf einen 7,5 Min. Takt

- 107 soll künftig von Mo. bis Sa. bis 22 Uhr fahren

- Einrichtung einer Wendeschleife an der S-Bahn-Station „Bieber Waldhof“

- 108er künftig im 15 Minutentakt

- Verlängerung der Linie 108: Städtisches Altenheim- OF Ost- Mainzer Ring- Waldheim nach an den Eichen Nord

- Neue Schnellbuslinie X97: Bad Vilbel- Offenbach

- Neue Schnellbuslinie X83: Langen- Offenbach (ersetzt 661)

Statement des JO-Stadtverordneten Dominik Imeraj: Die in der Präsentation grob vorgestellten Maßnahmen stellen für mich klare Verbesserungen dar, deren schutzschirmkonforme Finanzierbarkeit geprüft werden muss und dann im Idealfall von der Offenbacher Stadtverordnetenversammlung im Herbst verabschiedet wird. Ich freue mich bereits jetzt auf die Lektüre des gesamten Nahverkehrsplans 2018-2022, um mir ein detailliertes Bild über die Maßnahmen machen zu können. Im Hinblick auf die letzte Legislaturperiode findet man in den Anträgen zum Nahverkehrsplan 2013-2017 auch das Wort „Einsparung“ in Verbindung mit der Erarbeitung weiterer Varianten (neben dem damals vorliegenden Nahverkehrsplan). Auf jeden Fall würde ich mich freuen, wenn bei einem Antrag der darauf abzielt weitere Varianten auszuarbeiten nicht nur die Fraktionen miteinbezogen werden, sondern auch die Fraktionslosen. Wäre ich damals schon Stadtverordneter gewesen, hätte ich bei folgendem Antrag den Ergänzungsantrag gestellt, dass auch Fraktionslose informiert und beteiligt werden: https://tinyurl.com/m6d2a28 Mich freut es, dass 30 von 53 Vorschlägen aus dem Bürgerworkshop berücksichtigt wurden. Damals war ich ebenfalls im Ostpol vor Ort. Damals blieben leider (wie auch bei der Präsentation heute) etliche Stühle leer. Das nächste Mal wäre eine zentralgelegene Location ratsam. Mein Vorschlag: Der bis dahin wiedereröffnete Stadtverordnetensitzungssaal.

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